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Beseitigung von Schäden nach dem Hochwasser 2013



Das städtische Gymnasium St. Augustin geht auf das ehemalige Augustinerkloster und die 1550 gegegründete dritte sächsische Landesschule zurück. Der jetzige Neorenaissance- Bau wurde 1891 im Beisein des sächsischen Königs Albert eröffnet. Der Innenhof ist von außen nur durch einen Durchgang zugänglich. er ist streng symetrisch mit der Achse im Eingangsbereich aufgebaut. Die beiden Stifter- Figuren Kurfürst Moritz und König Albert stehen wieder in der Mitte des Innenhofes der Anlage. Das markante Gebäude befindet sich unmittelbar neben der Vereinigten Mulde. Nach den Überflutungen 2002 und 2013 war die Erneuerung des kompletten Entwässerungssystem des Hofes notwendig. Dies bedingte umfangreiche Eingriffe in die Hofgestaltung. Der Hof wurde entsprechend einer von unserem Büro erstellten denkmalpflegerischen Zielplanung wieder hergestellt. Fehlende Pflastermuster konnten anhand der Bestandspläne von 1891 rekonstruiert werden.

Durchgang aus Richtung Klosterstraße in den Innenhof.

Alle Baustoffe mussten mit Kleingeräten durch den Durchgang trasportiert werden.
Der Schriftzug "Salve" im Vordergrund konnte den Bestandsplänen von 1891 entnommen werden.
Er wurde aus weißem Zipser Travertin gearbeitet.
Zustand nach Fertigstellung März 2016

Durchgang

Blick über den Nordteil des Hofes.

Die Eichen im Vordergund wurde in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Hecke gepflanzt. Sie sollen erhalten bleiben. Ein Rondell in gleicher Art gibt es auch im Südteil. Ursprünglich waren die beiden Rondelle mit Hochstamm- Rosen bepflanzt. Die Wege wurden mit gelber wassergebundener Decke erneuert und mit Stahlkanten eingefasst.


Gesamtansicht.

Blick vom Süd- auf den Nordflügel nach Fertigstellung März 2016

Gesamtansicht

Rosenbeet

im südlichen Teil der Anlage
Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts befanden sich an dieser und der spiegelbildlich gleichen Stelle im Nordteil Brunnenbecken. Diese konnten nicht wieder hergestellt werden. Die Rosenbeete wurden in eine adäquate strenge Kreisform gebracht, mit der historischen Wegeführung ergänzt und mit Beetrosen "Isarperle" sowie Buchs einheitlich bepflanzt